Geführte Fotoreisen sind viel zu teuer - oder?

Eine geführte Fotoreise ist teuer.
Man kommt deutlich billiger weg, wenn man alles alleine organisiert.
Neulich schrieb ein Freund von mir: „Für das Geld hättest Du auch ein Objektiv bekommen für Deine Kamera“.

 

Das stimmt! Nur was hätte ich davon? Eigentlich bin ich mit meinem jetzigen Equipment sehr zufrieden. Jetzt ist es an der Zeit, dieses Equipment zu nutzen. Ich möchte Erinnerungen sammeln, keine Objektive.

Daher ist es für mich - und ich schreibe hier nur meine persönliche Meinung aus meiner eigenen Situation heraus - wesentlich sinnvoller, mein Geld in eine geführte Reise zu investieren, als noch ein weiteres Objektiv zu kaufen. Fotografisch würde mich eine Linse mehr nämlich nicht voran bringen, auch nicht, wenn sie von Zeiss wäre :-)

Nun könnte man fragen: Aber warum muss oder soll es denn unbedingt eine geführte Reise sein? Du kannst doch schon fotografieren, warum bezahlst du dann trotzdem z.B. Honorar, Unterkunft und Fahrtkosten für Mentoren? Warum machst Du nicht alles auf eigene Faust?

Weil es unter'm Strich mehr kosten würde!

Ja, ihr habt richtig gelesen. Das Team, das die Portugal - Reise anbietet, war schon sehr oft dort. Sie wissen, welche Location sie morgens und welche sie abends aufsuchen müssen, welche bei Ebbe und welche bei Flut funktionieren. Sie haben auch Ausweichlocations im Köcher, wenn das Wetter mal nicht mitspielt, kennen die Unterkünfte etc.

Wollte ich all dies selber herausfinden, müsste ich mindestens 3x soviel Zeit einplanen.

Bei einer Fotoreise geht es mir darum, möglichst viele herausragende Bilder mitzubringen. Ich fahre nicht dorthin und schaue, was sich so ergibt, sondern es dreht sich alles darum, Landschaftsfotografie zu zelebrieren. Dazu gehört es auch, nach dem Shooting in einem guten Restaurant essen zu gehen. Auch diesbezüglich zahlte sich die Erfahrung der Reiseleiter aus.

Dazu kommt noch, dass Fotografieren in der Gruppe wesentlich mehr Spaß macht, als alleine unterwegs zu sein und man sich manchmal auch gegenseitig inspiriert.

Sicher gibt es auch Reiseanbieter, die einen ganzen Bus voll Leute packen, einen Fotografen dazu setzen und dann von einem Touristenhotspot zum nächsten klappern. Eine solche Reise ist in meinen Augen tatsächlich rausgeschmissenes Geld. Da würde ich es  tatsächlich  vorziehen, alleine zu reisen.

Doch Serdar und Andre, welche die Portugal - Reise in diesem Jahr als Mentoren leiten werden, kenne ich. Wir haben die gleiche Philosophie, was Landschaftsfotografie angeht und die Chemie stimmt.Diese Reise war jeden einzelnen Cent wert!


Ich persönlich kann den Anbieter www.phototours4u.com absolut empfehlen.

Eine gute Idee ist es meiner Meinung nach, vielleicht erst mal einen oder mehrere Tagesworkshops mit einem Anbieter zu machen, bevor man eine hochpreisige Reise bucht. Dann merkt man schnell, ob die Chemie passt.

Die Tage am Penedo do Guincho und an der Praia da Adraga gehören zu den schönsten Tagen in meinem Leben. Und dazu hat das Team von phototours4U einen erheblichen Anteil.

 

Der Penedo do Guincho in Santa Cruz in Portugal. Es war einer der schönsten tage in meinem Leben
Wolkenzieher am Praia da Adraga in Sintra in Portugal

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Kommentare: 1
  • #1

    Lorna Rowlett (Samstag, 04 Februar 2017 19:31)


    great post, very informative. I ponder why the opposite experts of this sector don't realize this. You should proceed your writing. I am sure, you have a huge readers' base already!